09.08.2021, 3. Bamberger Open

1. offene internationale Fränkische Meisterschaft

Beim vom 28. Juli bis 1. August ausgetragenen Bamberg-Open triumphierte Fide-Meister Jonas Hacker gleich mehrfach. Nicht nur setzte sich der für den SC Eppingen spielende Treuchtlinger im Startfeld der Gruppe A durch, sondern wurde auch als bester fränkischer Spieler überhaupt und für seine spielerische Leistung ausgezeichnet. Ihm glückte es damit, die noch offene Scharte aus dem Jahre 2019 auszuräumen. Sieger in der B-Gruppe – die im Zeichen der Jugend stand – wurde der für Bavaria Regensburg von 1881 spielende Jugendliche Artur Steinhauer. Er setzte sich in einem Herzschlagfinale von der Konkurrenz ab. Insgesamt nahmen 193 an der Veranstaltung teil.
Die Freude stand Jonas Hacker nach der siebten und entscheidenden Runde in den Bamberger Harmoniesälen ins Gesicht geschrieben. Genügte ihm lediglich noch ein Remis gegen seinen stärksten Widersacher und den favorisierten Internationalen Meister Stefan Mazur, um den Turniersieg mit 6 Punkten aus sieben Runden unter den 89 Teilnehmern in der Gruppe A sicherzustellen. Hacker, der ein starkes Turnier krönte, und unter anderem auch den Schönheitspreis für die beste Partie des Turniers erhielt, gelang es, sich kurz vor Ende des Wettbewerbs mit einem halben Punkt entscheidend vom Feld abzusetzen. Er profitierte dabei auch davon, dass Mazur in der 6. Runde seine Vorteile nicht verwerten konnte sowie das weitere Feld sich gegenseitig die Punkte abspenstig machte. Damit egalisierte Hacker auch eine noch offene Scharte aus dem Jahre 2019, als er bei der 2. Auflage des Bamberg-Opens mit vier Siegen zu Beginn einen Traumstart hinlegte, diese Marke aber nicht weiter ausbauen konnte. Bester Bamberger wurden Ralf-Michael Großhans, der mit 5 Punkten Rang 8 belegte. Der Inter¬nationale Meister Klaus Klundt konnte sich nach starkem Endspurt immerhin noch über Rang 10 und den Preis des bestens Seniors freuen. Bester Jugendliche wurde das erst 10-jährige Nachwuchs¬talent Hassain Besou vom LSV Turm Lippstadt, der mit kreativem und ausdauerndem Spiel selbst stärkere Gegner bezwang und mit 4,5 Punkten Rang 23 belegte. Zusätzlich belohnt wurde er mit einem DWZ-Plus von 80 Punkten (aktuelle DWZ: 1973). Den Preis für den besten Oberfranken erhielt, der für den SC 1868 Bamberg spielende Lukas Köhler. Als bester Mittelfranke wurde Markus Böhme vom SC Uttenreuth, und als beste Unterfränkin die Spielerin Alba Perez Celis vom SK Bad Neustadt von 1933, prämiert.

Stefan Wunder war einer der 89 Teilnehmer und traf in der 1. Runde gegen den ELO stärksten Spieler IM Stefan Mazur. Nach Bauernverlust war die Partie eigentlich gelaufen, doch eine Ungenauigkeit seines Gegners, brachte Stefan zurück ins Spiel. Über 4 Stunden versuchte er eine Punkteteilung zu erreichen, doch am Ende entschied ein einziger Bauer zu Gunsten des internationalen Meisters. Einem schnellen Sieg in Runde 2, folgte ein umkämpfter Sieg gegen Tilmann Schülke. Gegen Michael Tscharotschkin war er Chancenlos. In Runde 5 traf er auf den 12-jährigen Sebastian-Marcel Haubold und konnte nach Bauernverlust dem jungen Spieler nur zum Sieg gratulieren. Als in der 6.Runde eine weiter Niederlage folgte, war das Turnier gelaufen und Stefan beendete das Turnier nach 6 Runden. Der Akku war leer.

Vorschau:

Vom 22.08.- 28.08.21 finden die Bay. Einzelmeisterschaften im Schloß Schney bei Lichtenfels statt.
Vom FC Nordhalben sind Stefanie Birke und Stefan Wunder am Brett. Über den Ligabetrieb wird erst Anfang Oktober entschieden.